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CD Review: TOTENMOND – Thronräuber

Veröffentlicht am 16 Apr 2008 von madrebel



TOTENMOND - Thronräuber

1. Luzifer Stampft
2. Achtung Panzer
3. Nihil Novi
4. Dornenschaf
5. Schlachtinfarkt
6. Sonnenstrahl
7. Templum Omnium
8. Rausch Unser
9. Schwarz als Zweck
10. Luzifer Stampft 2

Massacre Records

Gitarre/Gesang – Pazzer
Bass – Senf
S.P. – Drums

Thronräuber heißt das neue Album des Backnanger Trios „Totenmond“, welche anno 1996, mit ihrem ersten Album „Lichtbringer“ sehr rasch Bekanntheit erlangten. Nun also kommt das siebte Album und das Teil hat es wirklich in sich.
Der Opener „Luzifer stampft“, kommt mit einer solchen Brachialität daher, das einem bald alles aus den Ohren fliegt.  Das darauffolgende „Achtung Panzer“ ist eine Doomnummer, die einfach nur fett, lavaesk, druckvoll und extrem cool aus den Boxen gekrochen kommt.
„Nihil Novi“ ist da für die Verhältnisse von den Jungs schon eine Extremnummer. Blastbeats und teils dem Black Metal angelehnte Screams knallen extremst derb. „Schlachtinfarkt“ wirkt teils durchaus wie eine coole Punk/Hardcore Hybridennummer und das extrem langsame Stück „Sonnenstrahl“ ist wohl das absolute Highlight des Albums. Doom par Excellence, schleppend, brutal, vernichtend und alles niederwalzend. Der extrem abartig brutale Gesang von „Pazzer“ verhilft der Nummer dazu, endgültig alles zu zerstören. Einfach nur derbe und megabrutal.
Nullnummern wird man auf dieser Scheibe keine finden, allerdings sollte man sich in das Album reinhören, da es anfänglich sehr verstörend wirkt. Auf jeden Fall ist „Thronräuber“ eine völlig überzeugendes Platte geworden.
Album Nummer Sieben kann in jeder Hinsicht überzeugen und untermauert nochmals den Status von „Totenmond“, als eine der wohl brutalsten und kompromisslosesten deutschen Bands überhaupt.

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