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CD Review: Scarlatyna - Till the End

Scarlatyna - Till the End
01. The Truth
02. We
03. Wings Of The Night
04. Selfmade Destruction
05. The Tower
06. Till The End
07. Temple Of Despite
Pure Underground
Chris J. Marino - Gesang
Mike Stanzel - Gitarre
Jörg Weilinger - Bass
Klaus Hardt – Schlagzeug
Der Wetzlarer Vierer „Scarlatyna“ war mir bislang kein Begriff, was kein Wunder ist, haben sich die Jungs doch schon in den frühen Neunzigern aufgelöst. Nun hat man sich wieder zusammengetan und als erstes Lebenszeichen ihre ersten beiden Demos auf CD gepackt und meldet sich damit zurück. Nun, ob das eine so gute Idee ist, sei mal dahingestellt, aber eine interessante Idee, dennoch.
Geboten wird hier progressiv angehauchter Thrash der frühen 90er, der eindeutig von „Queensryche“ und „Fates Warning“ beeinflusst ist und ganz besonders vom gewöhnungsbedürftigem und kauzigem Gesang ihres Frontmannes lebt. Der Mann klingt teils recht knödelig, nölig und irgendwie eigenartig, aber dennoch schon ganz eigen. Und die Parts, in denen er „King Diamond“ nacheifert, sind durchaus gelungen.
Nun, ob diese Platte die perfekte Rückmeldung ist, wird sich zeigen. Aber Freaks dürften bei dieser CD auf ihre Kosten kommen.
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