CD Review: Nachtgeschrei - Hoffnungsschimmer
Veröffentlicht am 28 Apr 2008 von madrebel

Nachtgeschrei - Hoffnungsschimmer
1. Intro
2. Hoffnungsschimmer
3. Räuber der Nacht
4. Deine Spur
5. Windstill
6. Drei Lügen
7. Lass mich raus
8. Wütis
9. Die Flügel
10. Das Spiel
11. Der Meister
12. Reise zu den Seen
Massacre Records
Joe – Dudelsack/Drehleier/Akkordeon
Oli – Bass
Danu – Schlagzeug
Hotti – Gesang
Sane – Gitarre
Tilman – Gitarre
Nik – Dudelsack
Mittelalter, die zigste. Nachtgeschrei, eine siebenköpfige Band aus dem Raum Frankfurt am Main schickt sich nun an, dem geneigten Burgfräulein und dem edlen Ritter neue Melodeien für das Burgfest und dem Festgelage zu schenken.
Nun, ein edles unterfangen, welches schon recht viele Barden und Spielleute lange vorher gemacht haben und so manche auch recht erfolgreich, die meisten allerdings ehr austauschbar und gleichförmig.
Nun, bei dem Siebener ist es so ein Zwischending. Einerseits hört man den Jungs die Freude an der Musik an, andererseits klingt vieles, sowohl textlich als auch musikalisch, wie schon oft gehört. Nun, die Hausaufgaben hat man gemacht. Musikalisch gibt es nichts zu meckern, denn die Band ist sehr fähig an den Instrumenten und auch der Gesang klingt recht ansprechend. Dennoch schaffen es die Hessen selten, bis auf „Windstill“ oder „Wütis“, sich in den Ohren der Hörer festzusetzen. Zu durchschnittlich und langatmig sind die Lieder. Dennoch ist man auf einem guten Weg, denn es ist schon Potential vorhanden. Für eine Debütscheibe ist es zwar etwas schwach, aber da kann durchaus noch eine große Steigerung kommen. Und bei den Bands, die schon vorgelegt haben, ist es auch recht schwierig mitzuhalten. Nichtsdestotrotz dürften „Nachtgeschrei“ eine Zukunft haben. Live könnte das ganze viel interessanter klingen. Auf Konserve klingt es allerdings etwas durchwachsen.
Dennoch, antestenswert sind die Jungs schon.
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