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Konzert Review: Morbid Angel - Krisiun in Essen Zeche Carl
Veröffentlicht am Sonntag 14 März 2004 15:28:14 von madrebel
Eine rappelvolle Zeche Carl gab es heute und das trotz des hohen Eintrittspreises von 18€ für beide Bands. Morbid Angel – Krisiun – Essen Zeche Carl
Essen Zeche Carl 7 09.03.2004
Eine rappelvolle Zeche Carl gab es heute und das trotz des hohen Eintrittspreises von 18€ für beide Bands.
Nun, das war es, wenn man ehrlich ist, aber auch wert, denn was hier heute abgeliefert wurde, war echt ein Konzertschmankerl, wie man es seltenst erlebt.
Den Anfang machten „Krisiun“, die altbekannten Brasilthrasher, die in knapp 50 Minuten so ziemlich alles in Schutt und Asche legten was nicht niet- und nagelfest war. Mit ihrem saustarkem Geknüppel hatte man innerhalb kürzester Zeit alle in ihrem Bann gezogen und die Menge moshte und pogte sich den sprichwörtlichen Arsch ab. Die Songs kamen alle straight voll in die Fresse und das Publikum dankte es ihnen mit einer wahren Inbrunst.
Das Hauptaugenmerk lag auf Songs der aktuellen CD "Works of Carnage", jedoch wurde auch altes gezockt. Kam auf jeden Fall sehr gut und das Publikum war sich nach Gigende einig, dass es der Headliner jetzt gleich sehr schwer haben würde.
„Morbid Angel“ folgten dann nach ca. 20 Minuten Umbaupause und spielten einen echt geilen Gig, der gut und gerne 80 Minuten dauerte. Für eine Todesbleikapelle doch recht lang und beeindruckend. Die Songauswahl überspannte die Zeiten von „Altars of Madness“ bis zum aktuellen Album „Heretic“ und das Publikum ging nochmals richtig derbe ab. Stagediving, Pogo, Moshpits, alles dabei. Natürlich war das nicht solch ein Geknüppel wie bei „Krisiun“, allerdings sind die Floridadeather auch ein ganz anderer musikalischer Schlag. Das ist dann schon ein Unterschied. Der Gig war bis auf kurze Aussetzer aber recht geil, auch wenn die Band recht statisch auf der Bühne war.. Pete Sandoval trommelte wie ein Gott, Trey Azagtoth war einfach göttlich und Steve Tucker brüllte sich alles aus dem Leib. Also, ein echt geiler Auftritt, der sich wirklich gelohnt hat. Leider vergaß man „Blessed are the Sick“ zu spielen, dafür gab es aber „Chapel of Ghouls“. Danach war es vorbei, und ein Haufen verschwitzter Metaller wurde in die kühle Altenessener Abendluft entlassen.
Toller Abend.
madrebel
Essen Zeche Carl 7 09.03.2004
Eine rappelvolle Zeche Carl gab es heute und das trotz des hohen Eintrittspreises von 18€ für beide Bands.
Nun, das war es, wenn man ehrlich ist, aber auch wert, denn was hier heute abgeliefert wurde, war echt ein Konzertschmankerl, wie man es seltenst erlebt.
Den Anfang machten „Krisiun“, die altbekannten Brasilthrasher, die in knapp 50 Minuten so ziemlich alles in Schutt und Asche legten was nicht niet- und nagelfest war. Mit ihrem saustarkem Geknüppel hatte man innerhalb kürzester Zeit alle in ihrem Bann gezogen und die Menge moshte und pogte sich den sprichwörtlichen Arsch ab. Die Songs kamen alle straight voll in die Fresse und das Publikum dankte es ihnen mit einer wahren Inbrunst.
Das Hauptaugenmerk lag auf Songs der aktuellen CD "Works of Carnage", jedoch wurde auch altes gezockt. Kam auf jeden Fall sehr gut und das Publikum war sich nach Gigende einig, dass es der Headliner jetzt gleich sehr schwer haben würde.
„Morbid Angel“ folgten dann nach ca. 20 Minuten Umbaupause und spielten einen echt geilen Gig, der gut und gerne 80 Minuten dauerte. Für eine Todesbleikapelle doch recht lang und beeindruckend. Die Songauswahl überspannte die Zeiten von „Altars of Madness“ bis zum aktuellen Album „Heretic“ und das Publikum ging nochmals richtig derbe ab. Stagediving, Pogo, Moshpits, alles dabei. Natürlich war das nicht solch ein Geknüppel wie bei „Krisiun“, allerdings sind die Floridadeather auch ein ganz anderer musikalischer Schlag. Das ist dann schon ein Unterschied. Der Gig war bis auf kurze Aussetzer aber recht geil, auch wenn die Band recht statisch auf der Bühne war.. Pete Sandoval trommelte wie ein Gott, Trey Azagtoth war einfach göttlich und Steve Tucker brüllte sich alles aus dem Leib. Also, ein echt geiler Auftritt, der sich wirklich gelohnt hat. Leider vergaß man „Blessed are the Sick“ zu spielen, dafür gab es aber „Chapel of Ghouls“. Danach war es vorbei, und ein Haufen verschwitzter Metaller wurde in die kühle Altenessener Abendluft entlassen.
Toller Abend.
madrebel
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