CD Review: Klabautamann - Gott schenkt Gift
Veröffentlicht am 23 Sep 2001 von madrebel
Klabautamann - Gott schenkt Gift
Aus Meckenheim bei Bonn kommen diese düsteren Black Metal Recken,
mit dem recht originellen
Namen "Klabautamann",
die es durchaus
mit den großen der Szene aufnehmen können.
Beginnend mit einem Pianointro,was mal eine Abwechslung zum üblichen Keyboardgegudel
anderer Bands darstellt,
beginnt diese Scheibe sehr ruhig, um dann mit einem
extrem heftigen Black Metal Gewitter loszulegen.
Keyboards fehlen hier ganz, was der Musik auf dieser Scheibe auch einen Todesstoß versetzt
hätte.
Roher und ungeschliffener Black Metal wird einem hier um die Ohren geprügelt,
ein extrem kranker Gesang rundet das ganze ab,
und die schnellen, dann aber auch
in den langsamen Parts, recht melodiösen Gitarren, machen diese Scheibe zu einem absoluten
Hochgenuß.
Und so zieht es sich durch jedes Lied, wovon kaum eines, kürzer als 5 Minuten ist.
Über die Texte kann ich hier an dieser Stelle leider gar nichts sagen,
da diese gänzlich
fehlen.
Bei Interesse daran, wird die Band aber bestimmt gerne Auskunft dazu geben.
Meine persönlichen Faves sind Autumn´s Gift,
der mit Sturm und Regengeräuschen beginnt,
in der Mitte recht ruhig wird, aber danach zu einem extremen Killer mutiert und das letzte
Lied der Scheibe,
mit dem Namen "Der Marsch der geschundenen Seelen"; ein recht
klassisch anmutendes Stück, was ohne Gesang und Gitarre auskommt,
aber dadurch dennoch zu
gefallen weiß.
Das dezent im Hintergrund agierende Schlagzeug rundet diese Nummer recht gut ab.
Und hier wird dann auch mal ein ruhiger Keyboardsound eingesetzt,
der zu keiner Zeit unpassend und nervend wirkt.
Wer also auf guten handgemachten Black Metal steht, kommt an dieser Scheibe nicht vorbei.
Bei Interesse, schickt eine E-Mail an folgende Adresse:
mail@klabautamann.de
oder besucht deren Seite unter:
www.klabautamann.de
oder schicke einen Brief an:
Florian Toyka
Liegnitzer Straße.5
53340 Meckenheim
Madrebel
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