CD Review: Hämatom - Wut
Veröffentlicht am 23 Jan 2008 von madrebel


Hämatom - Wut
1.Los geht's
2.Leck mich!
3.Fremd
4.Das schwarze Schaf
5.Schmerz
6.Ihr kotzt mich an
7.Mit dem Kopf durch die Wand
8.Freier Fall
9.Bow
10.Homo Sapiens
11.Solange ich noch kann
12.Vorspiel
13.Sechs
14.Willkommen im Nichts
Megapress/Soulfood
Nord – Vocals/Guitars
Ost – Guitars/Vocals
West – Bass
Süd – Drums
Ihr Debüt bringen die süddeutschen “Hämatom” mit “Wut” auf den Markt und auch nach mehreren Durchläufen weiß man nicht, was man von den Jungs halten soll.
Musikalisch wird gut aufs Gaspedal gedrückt und fett durchgestartet, gesanglich klingt das ganze wie der Plattentitel, klar, aber im großen und ganzen wirkt das ganze recht zweischneidig. In den aggressiven Parts klingt Fronter Nord, (welch dämlicher Name, wie die anderen Mitstreiter, die sich nach allen Himmelsrichtungen benannt haben.) richtig cool, in den sauberen Parts klingt es meist etwas flügellahm und auch der starke Akzent sticht da etwas negativ hervor.
Textlich dreht sich das ganze zwischen platt und stumpf „Leck mich“, dessen Fäkalsprache eher an ein gesungenes Tourette Syndrom erinnern, das pseudosozialkritische „Fremd“, ein Song gegen Rassismus. Zwar nett gemeint, aber irgendwie extrem plakativ. Oder einfach nur balladesk, wie bei „Willkommen im Nichts“. Das ist zwar alles handwerklich nett gemacht, aber es bleibt nicht wirklich etwas hängen.
So bleibt am Ende eine gut gemeinte und durchschnittliche harte Deutschrockscheibe, die wahrscheinlich sehr schnell in Vergessenheit geraten wird.
Schade, denn Potential ist da durchaus zu erkennen.
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