CD Review: FESTERING FLESH - Experiments With A Sick Pussy
Veröffentlicht am 04 Sep 2002 von maximillian_graves
„Pervert Alpendeath“ nennt der austrianische Vierer seine Musik, die Bandmitglieder haben so illustre Namen wie Maximus Perversus, Sick Prick Schoasch oder Masturbathor, und textlich dreht sich alles um das primäre weibliche Geschlechtsteil.
„Pervert Alpendeath“ nennt der austrianische Vierer seine Musik, die Bandmitglieder haben so illustre Namen wie Maximus Perversus, Sick Prick Schoasch oder Masturbathor, und textlich dreht sich alles um das primäre weibliche Geschlechtsteil. Soviel zu den Besonderheiten. Und der Rest des 3-Track-Promoscheibchens? Nicht gerade innovativer Death Metal mit ein paar Grind-Anleihen, der zum gemütlichen Kopfnicken animiert, der es allerdings nicht schafft einen wirklich mit zu reißen. Erschwerend kommt noch hinzu, das der Titeltrack satte 7 Minuten lang ist und dadurch etwas langatmig wirkt, wenn auch durch diverse Tempowechsel das ganze immer wieder aufgelockert wird. Dafür gefällt mir allerdings die Gitarrenarbeit sehr gut (wie auch im dritten Song, der mir am besten gefällt), wobei das Hörvergnügen allerdings durch den etwas verrauschten und dumpfen Sound gedämpft wird. Irgendwie klingt das ganze wie wenn Mama die Tagesdecke über die Box gehängt hätte... Aufregend sind da am ehesten noch die Texte, die für Moralapostel schön geschmacklos sind. Komplettisten und Freaks solcher Scheiben können die knapp 18 Minuten für 3,70 Euro (keine Ahnung ob mit oder ohne Porto...) bei Hans Prueller, Hofmühle 9/15, 4053 Haid, Austria, eMail: maximus@horror.at, HP: www.festeringflesh.com ordern.
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