Konzert Review: Essen Death Feast VI
Veröffentlicht am 02 Feb 2008 von madrebel

Essen Death Feast VI mit Misery Index, Despised Icon, Coldworker, Beneath the Massacre, Man must Die, Infecdead und By Brute Force am 26.1.08 im Turock
Nun schon zum 6ten male fand im Turock das Death Feast statt. Diesmal genremäßig gemischt aus Deathmetal bis „Deathcore“. Ich kam um kurz nach 18Uhr am Turock an und begab mich auch prompt in die Halle, welche auch schon gut gefüllt war (ca. 150 – 200 Besucher). Da das Konzert bereits pünktlich um 17.30Uhr mit „By Brute Force“ begann verpasste ich diese. Um 18.15 fingen auch schon „Infecdead“ an, mit neuem Line-up. Vom ersten Song an wurde los geprügelt nach bester Death Metal Manier, so gefällt mir das! Der neue Sänger gab sein bestes und lieferte eine gute Show ab. Es wurden einige neue Stücke gespielt die wirklich überzeugen konnten. Das Publikum wurde zwar noch nicht sonderbar mitgerissen aber die neue Scheibe wird sicher gut einschlagen! Wie nach dem Glockenschlag war genau nach einer halben Stunde der Auftritt vorüber.
Es folgten 15 Minuten Umbauphase bis „Man Must Die“ die Bühne enterten, die musikalisch eher im Hardcore Bereich anzusiedeln sind. Der Auftritt war solide aber großartig vom Hocker war niemand gerissen. Mehr sang und klanglos spielten die Jungs in der nächsten halben Stunde ihre Songs und das war’s.
„Beneath the Massacre“ traten 19.45Uhr auf und überzeugten sofort! Voller Energie wurde eine verdammt gute Show geboten! Einer der Höhepunkte des Abends. Dies war auch beim Publikum zu merken, welches mehr und mehr moshte.
Danach betrat die Band „Coldworker“ die Bretter. Das Debüt Album der Schweden um Ex-„Nasum“ Mitglied Anders Jakobson gefiel mir persönlich sehr gut, so war ich sehr gespannt auf diese Band!
Leider war der Sound bei „Coldworker“ arg schlecht, sodass überhaupt keine Stimmung auf kam und auch beim Publikum mehr Langeweile herrschte. Sehr schade denn gerade dieser „Nasum“- Einschlag hätte vielen Gefallen können.
Persönlich mein Höhepunkt des Abends „Despised Icon“! Auf die Bühne und ab die Post! Das Publikum war direkt voll dabei und es wurde gebangt und gemosht was das Zeug hält. Gespielt haben die Kanadier eine ausgewogene Mischung aus älterem und neuem Material. Besonders die Songs vom aktuellen Album „The Ills of Modern Man“ kamen prima an.
„Misery Index“ hatte guten Sound. Es machte auch Spaß zuzusehen. Schlichtweg guter Death Metal, aber meiner Meinung nach treten die Jungs auf der Stelle. Da gefallen mir „Dying Fetus“ besser. Aber das ist Geschmackssache!
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