CD Review: EXCOMMUNION - Superion
Veröffentlicht am 21 Sep 2002 von madrebel
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Vier mächtig angefressene Jungs aus Polen leihen sich Instrumente, ziehen von Proberaum zu Proberaum, veröffentlichen ein Demo in Untergrundkreisen und bringen vier Jahre später ihr Debut auf den Markt - nicht schlecht, oder?
Vier mächtig angefressene Jungs aus Polen leihen sich Instrumente, ziehen von Proberaum zu Proberaum, veröffentlichen ein Demo in Untergrundkreisen und bringen vier Jahre später ihr Debut auf den Markt - nicht schlecht, oder? Und was spielen Bands aus Polen? Death Metal, schnell, technisch spitze und immer voll auf die zwölf - Vader dürften ja wohl jedem bekannt sein! Auch Excommunion bilden da keine Ausnahme, allerdings dürfte es sich bei den Vorbildern der vier Herrschaften eher um die Kollegen von Morbid Angel handeln, von denen auch schon „God Of Emptiness“ für ein Tribute-Album eingespielt wurde. Allerdings sind Excommunion nicht ganz ganz verfrickelt, haben dafür aber etwas mehr extrem langsame Parts in ihren Songs (wie in „Serpent Of Deep“) und die Songs oft Überlänge - immerhin füllen die gerade mal sechs Songs eine Spielzeit von über 36 Minuten! Manche Parts gehen dann schon wieder fast in Richtung Black Metal, dabei schreit der Sänger dann auch mal anstatt zu grunzen, und beim fünften Song („Suffering Unto The Damned“) fühle ich mich an alte Cannibal Corpse erinnert. So richtig vom Hocker reißt mich das noch nicht, aber mal sehen wie sich Excommunion entwickeln. Für Komplettisten der Prügelfraktion...
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