CD Review: Crematory - Pray
Veröffentlicht am 18 Feb 2008 von madrebel

Crematory - Pray
1. When Darkness Falls
2. Left The Ground
3. Alone
4. Pray
5. Sleeping Solution
6. Just Words
7. Burning Bridges
8. Have You Ever
9. Remember
10. Say Goodbye
Massacre Records
Vocals - Felix Stass
Guitars & Vocals - Matthias Hechler
Bass - Harald Heine
Keyboards & Samples - Katrin Jüllich
Drums & Programmings - Markus Jüllich
Zwei Jahre nach Klagebilder bringen die schwäbischen Gothicmetal-Urgesteine mit „Pray“ ihr nunmehr zwölftes Album auf den Markt und das erste englischsprachige seit Jahren.
Nun, verändert hat sich beim Schwabenquartett nicht viel. Man bleibt seiner Linie treu, spielt netten poppgen Gothic Metal, der niemandem wehtut und auch nicht mehr wirklich schockt.
Nun, woran das liegt? An den völlig austauschbaren Songs, den völlig langweiligen Riffs, den nöligen Keyboards und dem mittlerweile völlig uninspirierten Growls von Fontmann Felix.
Wo man Mitte der Neunziger noch die Fans begeistern konnte. Sowohl den Metalfan, als auch die Gothicfraktion, herrscht heute langweilige Tristesse. Eine uninspirierte Selbstwiederholung alter Taten, die bis auf den Opener „When Darkness Falls“ und dem Titelstück „Pray“ irgendwie nicht mehr wirklich begeistern kann.
Das Album fängt zwar recht rockig und gut an, flacht aber zur Mitte des Albums immer mehr ab und bietet danach nur noch völlige Langeweile und vollkommen langweilige Popsongs, die irgendwie gar nichts in einem bewegen.
Schade, für eine Band, die damals echt tolle Alben gemacht hat. Aber die Jungs haben leider mittlerweile ihr Pulver komplett verschossen.
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