Konzert Review: Cradle of Filth in der Bochumer Zeche 2000
Veröffentlicht am 22 Okt 2001 von maximillian_graves
Das Konzert begann, wie in der Zeche üblich recht früh.
Aus diesem Grunde bekam ich von der ersten Vorband, Usurper,
nur die Hälfte mit.
Ihr stark an Celtic Frost erinnernder Death-Metal kam aber bei
vielen recht gut an, keine originelle Band, aber trotzdem
recht angenehm zu hören.
Als zweites betraten dann Christian Death die Bühne.
Für viele der dort anwesenden Gothic´s der wohl heimliche
Headliner.
Das schwarze Publikum feierte sie nach allen Regeln der Kunst ab,
was mir vollkommen unverständlich war, denn ihr vollkommen
konfuser Gothic-Rock gepaart mit einem absolut grauenvollen
Gesang, konnte bei vielen anwesenden Rockfans keinerlei
Resonanz erfahren, so wie auch bei mir.
Zugute muss man ihnen trotzdem halten, dass der Sänger
mit seinen recht wirren Masken, eine gewisse dunkle Stimmung
hervorrief, und die Sängerin mit einer recht angenehmen Figur
aufwartete.
Dann kam der Grund des Besuches für jeden in der Halle.
Mit dem schon obligatorischen "Ave Satani" Intro
betraten dann
Cradle of Filth die Bühne.
Diese eine Stunde wurde dabei zu einem Querschnitt ihres
Schaffens.
Alte Lieder wie The Forest whispers my name,Dusk and her Embrace,
als auch neue Stücke wie z.b, Her Ghost in the Fog, wechselten
sich ab,
und Dani schrie sich dabei die Lunge aus dem Leib.
Aufgrunddessen und seiner Lungenschmerzen, konnte er nicht
mehr weitersingen. Das Publikum reagierte aber trotz des frühen
Konzertendes nicht mit Wut, sondern jubelte noch einmal.
Alles in allem war es ein guter Auftritt der Band, beim nächsten
Mal sollten sie aber motiviertere Tänzerinnen mitbringen,
und keine die eher gelangweilt über die Bühne hopsen.
Madrebel