VID/DVD Review: Alien vs. Predator
Veröffentlicht am 05 Nov 2004 von madrebel
Jahrelang haben Science Fiction, Comic und Computerspielefreaks, auf die Filmadaption von Alien vs. Predator gewartet.
Nun, die Erwartungen waren groß, denn das Zusammentreffen dieser beiden Spezies sollte eigentlich die Garantie für eine Actionkanonade der Oberklasse sein. Aber fangen wir an.
Alien vs. Predator
Ein Satellit entdeckt über der Antarktis eine undefinierbare Wärmequelle weit unter dem Eis, die sich als uralte Pyramide entpuppt. Schnell trommelt der Industriemogul „Weyland“ , bekannt als Android „Bishop“ aus dem ersten Ur-Alien, ein Team von Wissenschaftlern zusammen, um diese Entdeckung zu untersuchen.
Nun, dort angekommen entdeckt man zunächst ein seit Jahrzehnten verlassenes Walfängercamp und blickt verwundert, als man ein Loch im Eis entdeckt, was bis hinunter zur Pyramide reicht.
Nun, dort angekommen, untersucht man mit großer Neugier diesen historischen Fund und setzt dabei einen Mechanismus in Gang, der sich rasch als eine Falle entpuppt. Mit Schrecken müssen die Besucher feststellen, daß sie mitten in einen Krieg zweier außerirdischer Rassen geraten sind, in der sie in jedem Falle den kürzeren ziehen werden.
So werden auch die Darsteller nach dem 10 kleine Negerlein Prinzip nach und nach abgemurkst und nur „Sanaa Lathan“ als „Alexa Woods“ weiß in diesem Film zu überzeugen.
Nun, das bei diesem Film nicht gerade der Anspruch an oberster Stelle gesetzt wird, dürfte jedem klar sein. Jedoch sollte man bei einem solchen Film, die Chance nutzen, eine wirklich nervenaufreibende und actionreiche Achterbahnfahrt in Szene zu setzen. Leider ist das Regisseur „Paul Anderson“, u.a. „Resident Evil“ vollkommen misslungen.
Der Setaufbau sieht zwar beeindruckend aus, die animierten Aliens sind klasse und auch die Predatoren wirken einfach nur cool. Dieses reicht jedoch nicht. Die Kampfszenen sind nett, aber nicht spektakulär. Das einzige, was wirklich noch reizt, ist der Kampf gegen die Alienqueen, indem der Darsteller des Predators und „Sanaa Lathan“ eine wirklich gute Figur machen.
Ansonsten wirkt der Film leider viel zu lasch und mau. Für Fans wird es eine Enttäuschung sein, für den normalen Kinobesucher unter dem Motto „gesehen und abgehakt“ laufen. Schade eigentlich, denn man hätte aus diesem Plot weitaus mehr rausziehen können. So bleibt am Ende nichts anderes als ein gewöhnlicher Actionfilm.
madrebel
Kommentare zu diesem Artikel
Dahast du recht nicht genug Action. Aber Fraddy vs. Jason ist witzig.
Bin der Meinung, daß der Film nur von den SpecialEffects gerockt hat und die Story mal wieder voll auf der Strecke blieb, wie in Jason X! Selbst Fans kommen nicht auf ihre Kosten, eher ein Film der zuHause auf DVD gesehen werden sollte und der es nicht wert ist im Kino dafür 7-8 € auszugeben!!!
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