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CD Review: SUSPERIA - Vindication

Veröffentlicht am 21 Okt 2002 von Zombie_Gecko

Auch für das zweite Album der Nordlichter wurde Peter Tägtren vom poppen abgehalten und man hat wieder richtig fette Riffs auf`s Bangervolk losgelassen! Well done...

Man setzt auf bewährtes im Hause Susperia: wie auf dem Debüt suchte man wieder Peter Tägtren und die Abyss Studios auf, um sich den entsprechend harten Sound verpassen zu lassen und auch im Songwriting gibt`s keine gravierenden Unterschiede. Ein fettes Riff kagt das nächste und man bewegt sich irgendwo jenseits von irgendwelchen Schubladen, denn Susperia lassen sich nicht kategorisieren, zumindest nicht stimmig. Am ehesten könnte man Thrash neuerer Art als groben Richtungsweiser nehmen, ohne die Musik von Susperia damit allerdings trefflich zu umschreiben. Susperia spielen einfach modern klingenden Metal, und Songs wie „The Bitter Man“, „The Bounty Hunter“ oder „Warmaster“ könnten bei entsprechendem Airplay richtige Hits werden - wobei Susperia eventuell etwas zu heftig für unsere weichgespülte MTViva-Landschaft sein könnten und sich wohl auch nicht so gut verkaufen lassen wie Slipknot. Denn ab und zu wird dann doch mal der Knüppel aus dem Sack geholt und man verdient sich ohne weiteres die Bezeichnung (Neo) Thrash („Anguished Scream (For Vengeance)“, „Completion“), wobei mir persönlich diese Momente am besten gefallen. Einziger Minuspunkt ist dann der Gesang, der zwar äußerst abwechslungsreich gehalten ist, stellenweise aber sehr gewöhnungsbedürftig ist. Wer „Predominance“ mochte, sollte auch „Vindication“ mal antesten, allerdings braucht das gute Stück einige Durchläufe um zu zünden, weiß dann aber wirklich gut zu gefallen. Und das der Sound klasse ist braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden...

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