CD Review: Morbid Angel - Altars of Madness
Veröffentlicht am 13 Apr 2002 von maximillian_graves
Morbid Angel gelten als eine der wichtigsten Knüppelbands überhaupt... Auf diesem Album treten sie eindrucksvoll den Beweis an.
1. Immortal Rites
2. Suffocation
3. Visions from the Dark Side
4. Maze of Torment
5. Lord of all Fevers & Plague*
6. Chapel of Ghouls
7. Bleed for the Devil
8. Damnation
9. Blasphemy
10. Evil Spells
11. Maze of Torment (Re-Mix)*
12. Chapel of Ghouls (Re-Mix)*
13. Blasphemy (Re-Mix)*
*=Bonustracks
Line-Up:
David Vincent - Bass, Vocals
Trey Azagthoth - Lead Guitars
Richard Brunelle - Lead Guitars
Pete Sandoval - Drums
Erschienen 1989 bei Earache
Ich muß ganz ehrlich sagen, daß es mir schwerfällt, Morbid Angel in eine Kategorie einzuordnen. IMO zu aggressiv für BM,
zugleich aber zu blasphemisch für typischen DM/TM.
Aber egal. Morbid Angel lassen es mächtig und gewaltig krachen, auf diesem Album, und ihre Musik ist der perfekte Rahmen für
ihren Hass auf die Kirche und überhaupt alles. Insgesamt also der passende Soundtrack zum Weltuntergang, sollte er uns denn
wirklich eines Tages einholen.
Lieblingssongs habe ich dann auch recht schnell gefunden:
"Visions from the Darkside", "Blasphemy" und "Chapel of Ghouls", welches mit seinem todgenialen, simplen Refrain (Dead - Your god is dead, fools, your god is dead, useless prayers of lies, behold satan's rise") fast schon Ohrwurmqualitäten hat.
Die übrigen Songs sind durchweg unterhaltsam knüppelnde, nackenwirbelstrapazierende Hasstiraden, die einen Teil des Albumtitels
zu bestätigen scheinen: "Madness".
Der Mix dieses Albums gefällt mir auch recht gut. Die Songs sind durchweg druckvoll und deutlich abgemischt, so daß jedes
Instrument gut zur Geltung kommt und kein anderes übertönt. Top!
Das Booklet ist im - damals zeitgemäß - schlichten Design gehalten. Weiße Seiten, teilweise mit kleinen Illustrationen
ausgestaltet. Das Cover selbst sieht dagegen großartig aus. Lyrics sind alle enthalten, ebenso natürlich die üblichen
"Ich danke meinen Eltern"-Linernotes.
Die Bonustracks, konkreter die Remixe, sind eigentlich unnötig, weil sie sich im wesentlichen nicht von den ebenfalls auf dem
Album zu findenden Originalen unterscheiden.
Fazit: Unterhaltsamer, kurzweiliger Knüppelmetal für Fans und Einsteiger.
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