CD Review: Gaia Epicus - Satrap
Veröffentlicht am 28 Dez 2003 von maximillian_graves
Endlich macht eine Band dort weiter, wo Blind Guardian nach "Tales from the Twilight World" oder auch Rage nach
"The missing LInk" aufgehört haben. Hoch melodischer und schneller Heavy Metal den man auf jeder
Party spielen kann und garantiert gute Laune verbreitet.....so einfach und genial kann
Metal sein..........
Tracklist:
1. Keepers of Time (6:30)
2. Heavens Gate (4:45)
3. Fire & Ice (5:20)
4. Inside the Storm (3:56)
5. Die for your King (3:53)
6. Star Wars (9:28)
7. Innovation (6:12)
8. Cyber Future (6:06)
9. Freedom Calls (8:17)
10. Heavy Metal Heart (4:37)
11. Watch The sky (8:46)
Erschienen 2003 bei Sound Riot Records
Line-Up:
Guitar & Vocals :Thomas C.Hansen
Guitar :Joakim Kjelstad
Gäste:
Bass :Morty Black (TNT)
Drums :Alessandro G. Elide (Manifest)
Keyboard :Dj Dritskummel
Obwohl Gaia Epicus nicht aus Deutschland kommen, sondern aus Norwegen klingen sie als
hätten sie damals auf der "Melodic Metal Tour" mit Blind Guardian, Rage und Gamma Ray
gespielt. Ich kann schon lange nichts mehr mit der heutigen Mucke dieser einst genialen
Bands anfangen und so freue ich mich doppelt und dreifach über diese feine Scheibe!
Songs wie "Keepers of Time" oder "Inside the Storm" bringen mit verdammt schnellem Metall
und eingängigen Melodien gute Laune ohne Ende. Natürlich ist man angelehnt an alte Blind
Guardian Songs, was vor allem in den Texten deutlich wird, aber trotzdem klingt vieles
eben wieder ganz und gar nicht nach den "Blinden Wächtern". Zum Beispiel Sänger Th. Hansen
der mit markanter Stimme und eigenwilligem Gesangstiel Maßstäbe setzt. Hier werden nicht
jahrelang einstudierte Gesangslinien runter geleiert, sondern es hat immer noch etwas
spontanes, wie man es zum Beispiel aus dem Punk kennt. Vielleicht bringt genau das auch
den hohen "Gut Drauf-Faktor" in diese Musik, ich weiß es nicht.
Musikalisch halten sich Gitarren und Drums nur an Klassiker und zocken munter in der
Manier der alten Zeiten.
Eine weitere absolute Hammernummer ist noch das instrumentale Stück "Innovation", welches
für mich seit "Orion" zu den besten aller Zeiten gehört. Man möchte hier wirklich nur die
Augen schließen und Heavy Metal als eine der besten Spielarten der Musik abfeiern. Soli
reiht sich an Soli, ein cooler Rhythmus jagt den nächsten, kaum ist die eine Melodie im
Kopf abgespeichert folgt auch schon die nächste, ein feines Stück Musik!
Zum Schluss fällt mir nur noch ein, das mir das Stück "Heavens Gate" absolut nicht
gefallen hat, da es irgendwie fast ein Hard Rock Song ist und einfach zu einfallslos
gegen den Rest der Scheibe wirkt. Gaia Epicus haben auf alle Fälle das "Heavy Metal Heart" am
richtigen Fleck!
Fazit ist kurz umschrieben: Reinhören und kaufen!
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