CD Review: 40 BELOW SUMMER - The Mourning After
Veröffentlicht am 09 Nov 2003 von Zombie_Gecko
Sänger Max bezeichnet 40 Below Summer als aggressive Rockband. Die Rockband kaufe ich ihm noch ab – aber aggressiv ist “The Mourning After” nicht wirklich…
01. Self Medicate
02. Taxi Cab Confession
03. Rain
04. Breathless
05. Better Life
06. Monday Song
07. F.E.
08. Awakening
09. Alienation
10. A Season In Hell
(48:40 min)
2003 Roadrunner Records (www.roadrunnerrecords.de)
Line Up:
Max Illidge - Vocals
Jordan Plingos - Guitar
Joe D`Amico - Guitar
Carlos Aguilar - Drums and Piano
Hector Graziani - Bass
Slideshow Freaks (EP) (1998)
Invitation To The Dance (Import) (2001)
The Mourning After (2003)
Und wieder kredenzen uns Roadrunner eine Band mit Latinoamerikanern, manchmal harten Gitarren, mal softem und mal schreiendem Gesang und den üblichen laut / leise Passagen. Prinzipiell hätte ich da nicht mal unbedingt was dagegen, denn Bands wie Ill Nino wissen durchaus zu begeistern. 40 Below Summer schaffen aber genau das auch nach etlichen Durchläufen nicht, was hauptsächlich daran liegt, dass die Songs auf „The Mourning After“ meistens vor sich hin plätschern und wirklich harte Passagen erstens zu selten sind und zweitens einfach nicht richtig mitreissen. Der Gesang von Sänger Max kann mit den Kollegen von Ill Nino, Spineshank oder Chimaira (um mal die Labelkollegen als Vergleich zu nehmen) einfach nicht mithalten und der Rest der Musiker vollbringt auch keine Wunderleistungen. „The Mourning After“ ist kein schlechtes Album und taugt prima als Hintergrundberieselung, aber einen Kauftipp gibt`s bei mir damit nicht zu holen! Es sei denn ihr steht auf neumodischen Rock mit ein paar harten Klampfen zwischendurch – aber da haben andere schon bessere Alben abgeliefert. Wem die allerdings zu heftig sind und wer eher die ruhigen Passagen mag, der könnte Gefallen an „The Mourning After“ finden…
Kommentare zu diesem Artikel
Schlechte Beurteilung ! Denn erstens haben die Songs sehr durchdachte Songstrukturen, zweitens jede Menge geiler Hooks und drittens braucht sich Max Ilige nicht vor Santos, Machado und Co. zu verstecken. Im Gegenteil: er hat eine sehr eigenständige Stimme und gehört zum Besten was das Genre zu bieten hat. Punkt.
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